Donnerstag, 1. Juni 2017

Angriffe auf die IT-Sicherheit : Was Unternehmer jetzt wissen müssen

Die Attacke Mitte Mai diese Jahres gilt bereits jetzt als einer der schwersten Angriffe auf die weltweite IT- Infrastruktur bisher. "Wanna Cry" nannte sich die Ransomware, die sich verselbstständigte und über eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows XP hunderttausende Rechner lahmlegte. Betroffen waren Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser, Banken und Transportunternehmen. Die Schäden waren beträchtlich und warfen erneut die Frage auf, wie gut Unternehmen auf Cyberangriffe vorbereitet sind.

Eklatante Sicherheitsmängel in der IT-Sicherheit

Nach einer Studie des Beratungsunternehmens PwC war im Jahr 2016 jedes fünfte deutsche Unternehmen von mehr oder weniger schweren Angriffen betroffen, 2015 war es noch jeder zehnte Betrieb. Schuld sei vor allen Dingen die falsche Wahrnehmung der eigenen Sicherheitsmaßnahmen.

Dabei können die Angriffe nicht nur direkte Schäden verursachen, sondern hallen in Form schlechter Presse bei Kunden und Partnern ebenfalls nach. Der Diebstahl von Kundendaten und sensiblen Informationen ist ein Risiko, das Unternehmen mit niedriger IT-Sicherheit in Kauf nehmen. Längst gilt Sicherheit nicht mehr als positiver Zusatz, sondern als Voraussetzung für eine positive Reputation. Und auch die eigenen Patente, Pläne und Strategien sind nur so lange sicher, wie sie auf sicheren Servern gelagert sind. Ein einzelner Angriff kann also einen breiten Schaden anrichten, der sich vom direkten Vermögen über den Börsenwert bis auf die Verkaufszahlen der nächsten Quartale auswirkt. Ein Angriff kann, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Unternehmung ruinieren.
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